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Auch in 2015 – Selbstanzeigen und kein Ende

Steuerpflichtige mit Auslandsvermögen nutzen weiterhin die Möglichkeit der Strafbefreiung!

Hamburg: Auch im ersten Halbjahr 2015 haben sich bundesweit bis jetzt schon wieder über 10.000 weitere deutsche Steuerpflichtige mit Vermögen im Ausland selbst angezeigt.

„Es zeigt sich auch in unserer täglichen Praxis, dass selbst nach In-Kraft-treten der gesetzlichen Änderungen beim Recht der strafbefreienden Selbstanzeige Anfang 2015 die Nachfrage nach rechtsanwaltlicher Expertise auf diesem Gebiet weiterhin konstant hoch ist“, erklärt Dr. Thomas Wülfing, Seniorpartner der deutschlandweit tätigen und zudem in Zürich ansässigen Kanzlei Wülfing Zeuner Rechel. „Zu uns kommen momentan vermehrt nicht nur Anleger mit kleineren, sechsstelligen Vermögenssummen, sondern insbesondere auch solche, die größere Anlagesummen im siebenstelligen Bereich im Ausland wie bspw. der Schweiz, Liechtenstein oder Luxemburg angelegt und bspw. in Trusts, Stiftungen oder auch andere Konstrukte angelegt haben“, so der renommierte Fachanwalt für Steuerrecht weiter. Hintergrund hierfür sei, dass die ausländischen Banken zwar insgesamt öffentlichkeitswirksam eine Weißgeldstrategie führten, davon aber seltener die privaten Großkunden betroffen seien, da die Bankinstitute diese naturgemäß auch zukünftig gerne als Kunden behalten wollten. „Wir können auch Anlegern mit größeren Vermögenssummen nur dazu raten, den Weg der strafbefreienden Selbstanzeige einzuschlagen, da abseits von Steuer-CDs eine Entdeckung spätestens ab 2017 bzw. 2018 droht, nämlich dann, wenn umfangreiche Ertragsinformationen automatisiert mit den deutschen Finanzbehörden ausgetauscht werden,“ warnt der erfahrene Selbstanzeigespezialist. Auch Trusts, Stiftungen oder andere Konstrukte böten keine endgültige Sicherheit vor einer Entdeckung und damit verbundener empfindlicher strafrechtlicher Konsequenzen. Wülfing betont dabei, dass auch nach neuem Recht die Abgabe einer wirksamen und somit strafbefreienden Selbstanzeige weiterhin erfolgreich möglich sei, jedenfalls dann, wenn das Verfahren von Experten durchgeführt und begleitet werde.

Zuvor hatten unterschiedliche Medien berichtet, dass die Anzahl der abgegebenen Selbstanzeigen in Deutschland sich bundesweit auf einem weiterhin konstant hohen Niveau befindet.

 

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Björn Henschel, Rechtsanwalt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 40 480 639-61
bjoern.henschel@wzr-legal.com

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