NRW kauft neue Steuer-CDs mit tausenden Kundendaten – die Jagd geht weiter!

Entdeckungen und Durchsuchungen mit Selbstanzeige zuvor kommen

Hamburg:        Das Land Nordrhein-Westfalen hat nach verbreiteten Medienberichten zwei neue Steuer-CDs gekauft, die tausende von Kundendaten mehrere Banken u.a. aus Luxemburg enthalten sollen.  

            „Diese Datensätze, die durch die sehr erfahrene Steuerfahndung in Wuppertal geprüft und ausgewertet werden, erhöhen den Druck auf Steuerpflichtige mit bisher immer noch nicht offengelegtem Auslandsvermögen erheblich“, warnt Dr. Thomas Wülfing, Seniorpartner der deutschlandweit tätigen und zudem in Zürich ansässigen Kanzlei Wülfing Zeuner Rechel.

„Die Steuerfahndungen gehen nach den Selbstanzeige-Wellen der letzten Jahre wenig zimperlich mit denjenigen deutschen Anlegern um, die trotz vielfacher Möglichkeit noch immer nicht von der Möglichkeit der freiwilligen Selbstoffenbarung Gebraucht gemacht haben“, so der renommierte Fachanwalt für Steuerrecht weiter. Steuerstrafverfahren und damit verbundene Durchsuchungen und zum Teil zumindest erhebliche Geldauflagen oder Geldstrafen seien die Folge. „All den Steuerpflichtigen, die bisher keine freiwilligen Nacherklärungen vorgenommen haben und bisher gehofft haben, nicht erwischt zu werden, können wir nur dazu raten, den Weg der strafbefreienden Selbstanzeige zu gehen und weitere erhebliche Unannehmlichkeit, nicht zuletzt auch in wirtschaftlicher Hinsicht, zu vermeiden“, rät Dr. Wülfing. Anleger sollten dazu jedoch nicht ihren Steuerberater kontaktieren: „Die hochkomplexen Voraussetzungen für eine strafbefreiende Selbstanzeige insbesondere auch im Zusammenhang mit ausländischen Kapitaleinkünften machen es erforderlich, sich für die Abgabe erfahrenen und spezialisierten Rechtsbeistand zu holen – dann ist auch nach dem neuen Recht die am Ende gewünschte Strafbefreiung gut zu erreichen.“

Zuvor hatten unterschiedliche Medien berichtet, dass Nordrhein-Westphalen bis zu zwei Steuer-CDs mit über 55.000 Kundendaten u.a. einer Luxemburger Bank gekauft haben. Gegenstand der damit nun verbundenen Ermittlungen sind zum einen Kunden mit „schwarzen“ Vermögensverwaltungen, zudem auch Banken, Finanzdienstleister und Kunden, die Steuerhinterziehung durch sog. „Cum-Ex-Geschäfte“, also der ungerechtfertigten Erstattung von Kapitalertragssteuer, begangen haben sollen.

Weitere Informationen erhalten Sie von:

Björn Henschel, Rechtsanwalt
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel: +49 40 480 639-61
bjoern.henschel@wzr-legal.com

Pressemitteilung als Download

Neue UBS-Daten-CD - Entdeckungen und Durchsuchungen durch kurzfristige Selbstanzeige zuvor kommen!


zum Artikel

Entdeckungen und Durchsuchungen mit Selbstanzeige zuvor kommen


zum Artikel

Steuerpflichtige mit Auslandsvermögen nutzen weiterhin die Möglichkeit der Strafbefreiung!


zum Artikel

Druck auf Anleger vor allem kleiner ausländischer Banken steigt weiter!


zum Artikel